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aktualisiert am 17.02.2012
durch bk

Leben zu Hause

Fast jeden Morgen weckt uns die aufgehende Sonne. Leider ist es dann meine Aufgabe, den Frühstückstisch auf der Terrasse zu decken. Aber es ist keine lästige Pflicht, es macht einfach Lust auf den Tag. Das Brot habe ich selber gebacken (man lernt so allerhand mit der Zeit). Butter, Käse und Marmelade stammen noch vom letzten Grosseinkauf in Manila (bzw. Kalibo, wenn das Schiff fährt), alles andere kommt aus der Stadt nahebei.
Und dann beginnt auch schon der “stressige Tag”. Was fehlt? Was gibt es heute abend?

unser Haupthaus, rechts das Gästehaus

Und dann fahren wir irgendwann los, mit Mark & Mike und meiner Frau auf dem Moped. In der Stadt gibt es fast alles, bis hin zum neuen Motorrad. Nur nicht immer, dann wird halt bestellt und es dauert ein paar Tage. Wenn nicht gerade die Wasserpumpe neu gelagert werden muss oder das Moped ausfällt, was solls.

Wir haben ganztägig Strom (recht stabil), das Wasserkraftwerk im Cantingasriver hat seinen Betrieb aufgenommen. Frisches, sauberes Brauchwasser ist ausreichend und für weniger als 1,-- Euro/Monat vorhanden.

Über Satelitenfernsehen empfangen wir die Deutsche Welle, CNN, Bloomberg und jede Menge Spielfilme und Sport.

Und das “Wichtigste”, Handys sind allgegenwärtig. Smart und Globe versorgen diesen Teil der Welt. Mit Globe tattoo (ein kleiner Modemstick) können wir nun auch ins Internet.

Aber es gibt auch immer etwas zu reparieren. Ob es der Klempner ist, der Elektriker oder der Fernsehmechaniker, der Schrauber für das Motorrad oder der Tischler, alle sind erreichbar und die meisten sind gute  Freunde und alles geht dann in aller Ruhe voran.

Nachdem unser caretaker (Haushaltshilfe) vormittags Haus und Garten in Ordnung gebracht hat, kommt dann nachmittags unsere Köchin, um uns etwas leckeres zum Abendessen zuzubereiten. Die philippinische Küche unterscheidet sich geschmacklich nicht grossartig von europäischer. Und so kommt dann, je nach Verfügbarkeit, Fisch (frisch vom Riff und unvergleichlich gut), Schwein, Rind, Geflügel, Pizza oder Pasta auf den Tisch. Da Salate, Blumenkohl und Kartoffeln nicht in unserem Klima gedeihen, kommen diese aus Luzon über Manila mit dem Schiff bei uns auf den Markt.

das Gästehaus

... einen Sonntagsausflug mit der ganzen
Familie mit unserem Freund Peter ...

... oder für einen Ausflug per Boot zur Isla.

Natürlich ist viel Zeit für meine beiden Jungs. Auch mal für ein Buch oder Musik oder Spiele...

Und wenn es mich packt, ziehe ich wieder
los in die Natur (muss aber meinen Boy
mitnehmen, weil meine Frau sonst Angst
hat).

Mount Guiting Guiting

Und so könnte ich weitererzählen, aber machen Sie sich selbst ein Bild.

Kosten:  Gemeindewasser 1,-- Euro pauschal monatlich

              Caretaker: ganztägig, Mo. - Sa. ca. 40,-- Euro monatlich

               Steuer auf das Haus ca. 70,-- Euro pro Jahr

               Strom, etwa wie Deutschland, aber wir brauchen weder Heizung noch Klimaanlage